Strohgäu Magazin für Gerlingen, Hemmingen, Korntal, Münchingen, Ditzingen, Schwieberdingen, Markgröningen, Heimerdingen, Hirschlanden, Asperg, Tamm, Möglingen und Unterriexingen. November 2009

HOHE LEBENSERWARTUNG IM STROHGÄU

STROHGÄU Baden Württemberg mit höchster Lebenserwartung aller Bundesländer – Ein neugeborener Junge kann heute in Baden-Württemberg auf eine durchschnittliche Lebenserwartung von 78,6 Jahren hoffen, ein neugeborenes Mädchen sogar auf 83,3 Jahre. Im Landkreis Ludwigsburg können Jungs sogar 78,8 Jahre und Mädchen 83,3 Jahre erwarten. Am Ende im Bundesländervergleich können in Sachsen-Anhalt neugeborene Jungen nur auf 75,1 Jahre hoffen und Mädchen aus dem Saarland nur 81,1 Jahre erwarten.

Dies geht aus den jüngsten Sterbetafelberechnungen für den Zeitraum 2006/08 hervor. Damit liegt die Lebenserwartung Neugeborener nach Angaben des Statistischen Landesamtes um neun bzw. zehn Jahre höher als Anfang der 70er-Jahre. Seinerzeit betrug die durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt 68,5 Jahre für Jungen und 74,5 Jahre für Mädchen.

Seit Mitte der 90er-Jahre hat sich aber der Unterschied bei der Lebenserwartung zwischen Frauen und Männern nicht unerheblich verringert: Damals lebten die Frauen im Schnitt immerhin 6,4 Jahre länger als Männer, derzeit »nur« noch 4,7 Jahre. Die stetig steigende Lebenserwartung ist vor allem auf die deutlich verringerte Säuglingssterblichkeit zurückzuführen. Diese ist nunmehr auf etwa ein Siebtel des Standes von 1970/72 zurückgegangen. Während Anfang der siebziger Jahre etwa 20 von jeweils 1 000 Lebendgeborenen im ersten Lebensjahr starben, sind es gegenwärtig nur ca. drei von 1 000 Neugeborenen. Aber auch im höheren Alter hat die Sterblichkeit aufgrund der verbesserten gesundheitlichen Vorsorge und Gesundheitsversorgung beträchtlich abgenommen. So können nach den aktuellen Sterblichkeitsverhältnissen 75-jährige Männer eine weitere Lebensdauer von durchschnittlich knapp 11 Jahren erwarten; Anfang der 70er-Jahre waren es lediglich etwa sieben Jahre. Bei den 75-jährigen Frauen sind es derzeit sogar annähernd 13 Jahre, 1970/72 waren es dagegen nur etwas mehr als acht Jahre.

Baden-Württemberg hat seit Beginn der 70er-Jahre im bundesweiten Vergleich regelmäßig die höchste Lebenserwartung Neugeborener. Im Zeitraum 2006/08 lag die Lebenserwartung neugeborener Mädchen in Deutschland bei 82,4 Jahren, die der Jungen bei 77,2 Jahren (Schaubild 2). Damit haben baden-württembergische Jungen bei der Geburt die Aussicht auf eine um 17 Monate höhere Lebenserwartung als im Bundesdurchschnitt, bei den Mädchen sind es immerhin 11 Monate mehr.

Innerhalb des Landes weist die Bevölkerung des Landkreises Tübingen sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern die höchste Lebenserwartung auf; mit 84,3 Jahren bei den Frauen und 79,7 Jahren bei den Männern liegt sie immerhin jeweils um ein Jahr höher als landesweit. Am zweitlängsten leben – im Schnitt – die Frauen im Enzkreis und die Männer im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Am niedrigsten ist die durchschnittliche Lebenserwartung der Frauen in Mannheim und der Männer im Landkreis Schwäbisch Hall, so das Statistische Landesamt. 1)

Die Gründe für die regional unterschiedliche Lebenserwartung sind vielfältig. Entscheidend hierfür dürfte nicht zuletzt das Bildungsniveau und die daraus resultierende Einkommenssituation sein: Je besser der Bildungsstand und die Einkommensverhältnisse, desto niedriger fällt tendenziell die Sterblichkeit aus.

Die höhere Lebenserwartung der Frauen gegenüber der der Männer ist teilweise genetisch bedingt, vor allem aber auch auf unterschiedliche Verhaltensweisen zurückzuführen: Frauen ernähren sich im Schnitt gesünder und sind deshalb seltener übergewichtig; sie setzen sich im Alltag weniger Gefahren aus, verüben deutlich seltener Suizid und nehmen häufiger Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen in Anspruch. Quelle: Statistischen Landesamt Baden-Württemberg
Autor: haschke am 11/30/09

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WEIHNACHTSMÄRKTE IN KORNTAL UND MÜNCHINGEN

KORNTAL-MÜNCHINGEN Der Bund der Selbstständigen Münchingen lädt ein zum 32. Münchinger Adventsmarkt an 2 Tagen mit langer Advents-Einkaufsnacht! In der weihnachtlich geschmückten Marktstraße und auf dem Stiegelplatz bieten Einzelhändler, Vereine, Schulklassen und Kindergärten an 50 Ständen ihr reichhaltiges Angebot an weihnachtlichen Waren, Speisen und Getränken an.

Der Münchinger Adventsmarkt wird am Samstag, den 29. November 2009, um 18.00 Uhr von Bürgermeister Dr. Joachim Wolf und einem Vertreter des BDS Münchingen eröffnet. Lebendige Krippe im Hof der Altenmietwohnanlage mit Tieren vom NaturKindergarten Sonnenwirbel basteln von Baumschmuck für Kinder in der Stadtbücherei Münchingen am Samstag von 10.30 bis 13.00 Uhr Musik zum Advent mit dem Strohgäu Brass Quintett am Samstag, um 20.00 Uhr, in der Johanneskirche Münchingen.

Im Weihnachtszimmer der AWO werden den Kindern am Sonntag, ab 15.00 Uhr, Weihnachtsgeschichten erzählt

Kunst und Design – Verkaufsausstellung von Künstlern und Kunsthandwerkern aus der Region im Schloß Münchingen am Samstag, von 14.00 bis 19.00 Uhr, und am Sonntag, von 11.00 – 18.00 Uhr

Korntaler Weihnachtsmarkt
Der Korntaler Weihnachtsmarkt wird am Sonntag, den 6. Dezember 2009, um 11.00 Uhr von Bürgermeister Dr. Joachim Wolf und einem Vertreter des Gewerbe- und Handelsvereins Korntal in der Johannes-Daur-Straße eröffnet. Auch die Städtepartnerschaften werden an diesem Tag vertreten sein. Es gibt Waffeln und heiße Schokolade sowie landestypische Spezialitäten aus Mirande / Südfrankreich und Tubize / Belgien. Am Samstag sowie am Sonntag trifft man den Nikolaus bei den Sonderfahrten des "Feurigen Elias".
Autor: Matthias Pickel am 11/27/09

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SCHWEINEGRIPPE JETZT AUCH IM STROHGÄU

Erkrankte Kinder und Jugendliche sollen bis zur vollständigen Genesung zu Hause bleiben Neue Influenza breitet sich im Landkreis Ludwigsburg aus Gesundheitsdezernent Dr. Schönauer weist auf Homepage hin – Erkrankung verläuft meist milde. „Die Neue Influenza ,Schweinegrippe’ hat den Landkreis jetzt voll im Griff“, stellt Landkreis-Gesundheitsdezernent Dr. Thomas Schönauer fest.

Er und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beobachten in jüngster Zeit ähnlich wie in ganz Süddeutschland eine sprunghafte Zunahme von Neue-Influenza-Erkrankungen. Dies deute darauf hin, dass sich die Zahl der Erkrankten in den kommenden Wochen noch vervielfachen wird, so Schönauer. Nach wie vor würden die meisten Erkrankungen bisher aber vergleichsweise milde verlaufen. Schönauer weist darauf hin, dass angesichts der großen Menge der gemeldeten Erkrankungen das Gesundheitsdezernat nicht mehr wie bisher in der Lage ist, zu allen Erkrankten persönlich Kontakt aufzunehmen, um im Einzelfall zu beraten. Deshalb verweist er auf die Landkreis-Homepage www.landkreis-ludwigsburg.de. Hier stehen links im oberen Bereich unter dem Stichwort „Schweinegrippe Aktuelles“ die wichtigsten Informationen zur Vermeidung weiterer Ansteckungen – besonders gefährdet sind Menschen mit chronischen Vorerkrankungen, Schwangere und ältere Mitbürger – und zu der Erkran-kung selbst. Auch unter der Robert-Koch-Institut-Internetadresse www.rki.de finden sich wei-tere nützliche Informationen zum Thema Neue Influenza und zu den Impfempfehlungen.

Da die Neue Grippe in den vergangenen Wochen besonders häufig bei Kindern und Jugendlichen aufgetreten ist, sind zunehmend auch viele Kindergärten und Schulen betroffen. Dazu Gesundheitsdezernent Schönauer: „Erkrankte Kinder sollen bis zur vollständigen Genesung, mindestens bis einen Tag nach Abklingen des Fiebers zu Hause bleiben. Eine oft angefragte vorübergehende Schließung von Kindergärten, Schulen oder Schulklassen zur Vorbeugung gegen weitere Erkrankungen macht mittlerweile wegen der weiten Verbreitung der Neuen Influenza in der Regel keinen Sinn mehr.“ Quelle: Landratsamt Ludwigsburg
Autor: haschke am 11/13/09

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SCHWERE VERKEHRSUNFÄLLE IM LANDKREIS

STROHGÄU Verkehrsunfall mit tödlich verletztem Radfahrer in Ditzingen - am Freitag Abend fuhr ein 31-Jähriger mit seinem Audi auf der Kreisstraße 1704 von Ditzingen in Richtung Münchingen. Kurz nach dem Ortsausgang Ditzingen querte ein 69-Jähriger mit seinem Fahrrad die Kreisstraße von links nach rechts und wurde von dem Audi frontal erfasst. Der Radfahrer erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Zur genauen Klärung des Unfallher-gangs wurde ein Unfallsachverständiger hinzugezogen. Die Feuerwehr Ditzingen war zur Ausleuchtung der Unfallstelle mit 4 Mann und 2 Fahrzeugen vor Ort. Die Strecke musste bis um 21.00 Uhr voll gesperrt werden. Der insgesamt entstandene Sachschaden beläuft sich auf ungefähr 5.000 Euro. Am gleichen Tag fuhr eine 18-jährige VW Fahrerin auf der Bundesstraße 10, von Stuttgart in Fahrtrichtung Vaihingen/Enz und kam kurz nach dem Stadtteil Enzweihingen nach links von der Fahrbahn ab, weil sie vermutlich eingeschlafen war. Nachdem das Fahrzeug gegen den Bordstein und ein Verkehrszeichen geprallt war fuhr es eine sechs Meter tiefe Böschung hinunter und kam anschließend in der an dieser Stelle etwa 80 Zentimeter tiefen Enz zum Stehen. Die 18-Jährige wurde durch einen 35-jährigen Autofahrer, welcher zuvor nur durch Abbremsen seines Fahrzeuges einen Zusammenstoß mit dem VW hatte vermeiden können, sowie einem nachfolgenden 46-jährigen Lastwagenfahrer aus ihrem Fahrzeug gerettet und kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Freiwillige Feuerwehr Vaihingen/Enz war mit drei Fahrzeugen und 30 Mann im Einsatz. Ebenso war eine Alarmierung des DLRG erfolgt, welche mit drei Fahrzeugen und 11 Mann am Unfallort waren. Der VW musste durch einen Abschleppdienst aus der Enz geborgen und abgeschleppt werden. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden von etwa 5.200 Euro.
Autor: Matthias Pickel am 11/09/09

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KIRBEWOCHENENDE IN SCHWIEBERDINGEN 8. + 9.11.2009

SCHWIEBERDINGEN am verkaufsoffenen Sonntag um 11.30 Uhr ist Offizielle Kirbeöffnung auf dem Vaux-le-Pe´nil-Platz mit Bürgermeister Gerd Spiegel und dem BdS-Vorsitzenden Roland Wagner, dem Sängerbund und "Amtsbüttel" Hans-Joachim Verch - Bewirtung, Unterhaltung und Informationen auf den Straßen und Plätzen durch die Vereine.

PROGRAMM AM VERKAUFSOFFENEN KIRBESONNTAG, (8.11.2009)
11.30 Uhr - Offizielle Kirbeöffnung auf dem Vaux-le-Pe´ nil-Platz mit Bürgermeister Gerd Spiegel und dem BdS-Vorsitzenden Roland Wagner, dem Sängerbund und "Amtsbüttel" Hans-Joachim Verch - Bewirtung, Unterhaltung und Informationen auf den Straßen und Plätzen durch die Vereine

11 - 17 Uhr: - Sammlermarkt des Philatelistischen Clubs (siehe Seite 4)

11 - 18 Uhr: - Krämermarkt in der Stuttgarter Straße

11 - 18 Uhr: - "Kunst in der Bruckmühle" (siehe unten)

12 - 17 Uhr: - Öffnung der Geschäfte am verkaufsoffenen Sonntag (siehe unten)

PROGRAMM AM "KIRBEMEEDICH" (09.11.2009)15.00 Uhr:
Eröffnung durch den Sängerbund an der Rathaustreppe mit Befragung von Bürgermeister Spiegel durch den
Amtsbüttel, ob er die Kirbe freigibt. Der Sängerbund singt das Kirbemeedichlied und es folgt das Dreschen der Bauern. Danach gemeinsamer Umzug der Bevölkerung mit den Sängern und der Kirbe-Figur zur Turn- und Festhalle.

16.00 Uhr: Buntes Unterhaltungsprogramm mit Tanzmusik und Auftritten diverser Chöre und Ensembles. Der Schwieberdinger Sängerbund bietet seinen Gästen ein
rustikales Kirbeessen, Wein vom Fass und aus der Flasche,Bier und alkoholfreie Getränke.
Die Veranstaltung endet um 24.00 Uhr - der Eintritt ist frei!
Autor: haschke am 11/04/09

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