Strohgäu Magazin für Gerlingen, Hemmingen, Korntal, Münchingen, Ditzingen, Schwieberdingen, Markgröningen, Heimerdingen, Hirschlanden, Asperg, Tamm, Möglingen und Unterriexingen. Februar 2007

MINI-MALTESER-KINDERTREFF

KORNTAL-MUENCHINGEN Malteser Korntal-Münchingen fördern Kinder und entlasten Eltern:
Spielen, Basteln und natürlich auch Erste Hilfe stehen auf dem Programm der „Mini-Malteser“. Mit der Kindergruppe bieten die Malteser Korntal-Münchingen ein neues Angebot für alle Vier- bis Sechsjährigen. Die Kinder treffen sich an jedem zweiten und vierten Samstag im Monat, jeweils von 10 bis 11.30 Uhr.
„Für die Eltern eine praktische Entlastung. Während der Nachwuchs erste Erfahrungen mit Erster Hilfe sammelt, können sie in Ruhe einkaufen“, erzählt Evi Klöpfer. Die Jugendleiterin der Malteser Korntal-Münchingen freut sich auf viele kleine Besucher.
Malteser-Info
Die Mini-Malteser treffen sich das nächste Mal am 24. Februar 2007, 10 – 11.30 Uhr. Weitere Termine sind der 10. März und 24. März 2007 Treffpunkt ist Raum 12 des Bürgertreffs Korntal in der Görlitzstraße 4. Weitere Informationen gibt es bei Evi Klöpfer unter Telefon: 0711/83 42 95.
Autor: haschke am 2/22/07

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UNKLARER GASGERUCH

DITZINGEN Ein unbekannter Gasgeruch beunruhigte am Montagabend die Anwohner in der Solitudestraße. Der Geruch war über einen längeren Zeitraum an Kanaleinläufen und im Untergeschoss eines Mehrfamilienhauses festgestellt worden. Nach Messungen des Energieversorgers kontrollierte auch die hinzugerufene Feuerwehr die betroffenen Bereiche. Gefährliche oder explosive Gasanteile konnten dabei ausgeschlossen werden, Ursache und Herkunft des wahrgenommenen Geruchs blieben unklar. Die Ditzinger Feuerwehr war mit zwei Fahrzeugen und sechs Mann im Einsatz.
Autor: haschke am 2/22/07

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WIEDER MEHR JUNGE ALKOHOLPATIENTEN IN KLINIKEN

Junge Frauen mit knapp 40 Prozent vertreten – Mittlere Jahrgänge stellen aber die zahlenmäßig größte Patientengruppe

In den Krankenhäusern Baden-Württembergs wurden im Jahre 2005 bei 38 148 Patienten die Folgen ihres Umgangs mit Alkohol behandelt. Das waren 854 Behandlungsfälle mehr als im Jahr 2004 (+ 2,3 Prozent). Wie das Statistische Landesamt feststellte, befanden sich unter diesen Patienten 3 193, die das 20. Lebensjahr noch nicht erreicht hatten. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme um 427 Fälle (+ 15,4 Prozent). Damit geht das erneute Anwachsen der Patientenzahl im Jahre 2005 genau zur Hälfte zu Lasten dieser Jugendlichen. Seit 2001 ist ein stetiger Anstieg der Krankenhausbehandlungen von unter 20-Jährigen wegen ihres Alkoholkonsums zu beobachten.

Als häufigster Anlass für einen alkoholbedingten Klinikaufenthalt wurden sogenannte psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol angegeben. Hierzu zählen der akute Rausch, Alkoholmissbrauch, Delirium, Abhängigkeit und das Entzugssyndrom. Mit 33 700 Fällen wurden mit dieser Diagnose 576 Patienten mehr als im Vorjahr gezählt. Allein bei den unter 20jährigen waren es 3 190 Patienten und damit 414 Fälle mehr. Während die Zunahme aller Behandlungsfälle hier 1,7 Prozent betrug, lag die Veränderungsrate bei den Jüngeren mit 15,3 Prozent doch erheblich höher.

Zwar spielt diese Diagnosegruppe bei allen Altersgruppen die wichtigste Rolle, mit zunehmenden Alter der Patienten treten allerdings auch organische Schädigungen stärker in Erscheinung – wie etwa die alkoholische Leberzirrhose –, die sich in der Regel erst nach einer langjährigen Trinkerkarriere einstellen.

Von der dynamischen Entwicklung der Krankenhausbehandlungen wegen Alkohols bei den jüngeren Patienten einmal abgesehen, sind es vor allem die Klinikaufenthalte der älteren Patienten, welche die Masse der Behandlungsfälle ausmachten. So hatten allein die 40- bis 50jährigen einen Anteil von 30 Prozent am Gesamtergebnis des Jahres 2005. Gut ein Viertel der Krankenhauspatienten sind weiblichen Geschlechts. In der jugendlichen Altersgruppe ist diese jedoch mit knapp 40 Prozent überdurchschnittlich stark vertreten. Quelle: Statistischen Landesamt Baden-Württemberg
Autor: haschke am 2/16/07

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FEUERWEHR UND RETTUNGSDIENST AUF DER A8

Am Fahrzeug des Verursachers entstand durch die Wucht der Kollision Totalschaden, Trümmerteile verteilten sich über die dreispurige Fahrbahn auf einer Länge von 250 Metern. Auch der mit Heizöl beladene Tankzug wurde schwer beschädigt und war fahruntüchtig.
Wegen mehrerer Notrufe und der anfangs völlig unübersichtlichen Lage lösten Feuerwehr- und Rettungsleitstelle um 22:08 Uhr Großalarm aus. Zahlreiche Lastzüge und mehrere PKW standen beim Eintreffen der Rettungskräfte im weiträumigen Trümmerfeld. Erst nach gründlicher Erkundung stand fest, dass außer dem 40jährigen keine weiteren Personen zu Schaden kamen und niemand im Fahrzeug eingeklemmt war.  Die Feuerwehr leuchtete die Einsatzstelle aus und unterstützte die Bergungsarbeiten. Die Ladung des verunfallten Tankzuges musste in ein Ersatzfahrzeug umgepumpt werden. Die Ditzinger Feuerwehr war mit acht Fahrzeugen und 36 Mann im Einsatz, der Rettungsdienst eilte mit einem Notarzt und fünf Fahrzeugen zur Unfallstelle. Der entstandene Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen über 50.000 Euro.
Autor: haschke am 2/01/07

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44 JÄHRIGE IN LUDWIGSBURG GETÖTET

LUDWIGSBURG Tötungsdelikt in Ludwigsburg - Tatverdächtiger wurde festgenommen und wird dem Haftrichter vorgeführt. Die Leiche der 44-jährigen Elke S. wurde am Montag 29. Januar 2007 kurz vor 13.00 Uhr durch Anwohner in einem Innenhof der Seestraße in Ludwigsburg entdeckt. Die Frau wies verschiedene Schnitt- und Stichverletzungen im Oberkörper und Halsbereich auf, die zum Tod geführt hatten.

Noch am Montagabend wurde eine Obduktion durchgeführt, wobei sich ergab, dass der Todeszeitpunkt zwischen Sonntag 22.30 und Montag 05.00 Uhr lag. Da sich die 44-Jährige am Sonntagabend in einer Gaststätte in der Seestraße aufgehalten hatte, richteten sich die ersten intensiven Ermittlungen, der sofort eingerichteten 20-köpfigen Sonderkommission „Hof“, auf das dortige Umfeld. Durch die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen konnte schließlich festgestellt werden, dass das spätere Opfer am Sonntag, 28.01. gegen etwa 23.30 Uhr in Begleitung eines 38-jährigen Mannes das Lokal verlassen hatte. Dieser konnte gestern Abend gegen 18.30 Uhr in einer Gaststätte in Bietigheim angetroffen werden. Er wurde als Zeuge und dann als Beschuldigter vernommen. Nach erstem Bestreiten räumte der bisher nicht polizeilich in Erscheinung getretene Mann, im Laufe einer weiteren Vernehmung am heutigen Vormittag, auf Vorhalt der „Spurenlage“ den Tatvorwurf, ohne Nennung näherer Einzelheiten, ein. Ein Motiv ist bisher nicht offensichtlich. Es ist aber nicht auszuschließen, dass es im sexuellen Bereich zu suchen ist. Nach eigenen Angaben war der 38-Jährige zum Tatzeitpunkt stark alkoholisiert. Der mutmaßliche Täter wird heute Nachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart beim Amtsgericht zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Die Soko „Hof“ arbeitet weiterhin mit Hochdruck an der weiteren Aufklärung des Tötungsdeliktes. So werden u.a. Durchsuchungen der Wohnung, des Arbeitsplatzes und von Fahr-zeugen im Umfeld des Tatverdächtigen durchgeführt.
Autor: Matthias Pickel am 2/01/07

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