Strohgäu Magazin für Gerlingen, Hemmingen, Korntal, Münchingen, Ditzingen, Schwieberdingen, Markgröningen, Heimerdingen, Hirschlanden, Asperg, Tamm, Möglingen und Unterriexingen. April 2006

UNFÄLLE IN GERLINGEN UND MÜNCHINGEN

GERLINGEN/MÜNCHINGEN Eine 21 Jahre alte Fiat „Punto“-Fahrerin war am Sonntag gegen 15.45 Uhr auf der Stuttgarter Straße von Leonberg in Richtung Stuttgart unterwegs. Auf Höhe der Bopserwaldstraße wollte sie zunächst nach rechts abbiegen und zeigte dies durch blinken an. Kurz darauf entschied sie sich jedoch, nach links in die Talstraße einzufahren. Dabei erkannte die Fiat-Fahrerin einen bereits herangefahrenen 49 Jahre alten Motorrad-Fahrer, worauf sie nach rechts auswich.

Der Motorrad-Fahrer prallte jedoch trotzdem noch gegen das Heck des Punto, stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. An den beiden Fahrzeugen entstand Sach-schaden in Höhe von rund 3.000 Euro.

Gemarkung Korntal-Münchingen - auf dem linken Fahrstreifen der Autobahn 81 fuhr am Sonntag gegen 08.30 Uhr ein 28 Jah-re alter VW „Golf“-Fahrer in Richtung Stuttgart. Nach seinen Angaben schlief er dabei kurz-zeitig ein und prallte gegen die Mittelleitplanke. Es entstand Sachschaden in Höhe von an-nährend 5.000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein des Mannes beschlagnahmt.
Autor: Matthias Pickel am 4/25/06

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WOHNUNGSBRAND AM MITTWOCH

DITZINGEN Am Mittwoch gegen 08.00 Uhr kam es aus bislang ungeklärter Ursache zum Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Haldenstraße. Das Feuer brach im Schlafzimmer einer Wohnung im ersten Obergeschoss aus. Der 41-jährige Bewohner und seine Frau sowie ein kurz darauf hinzugekommener Nachbar versuchten den Brand noch zu löschen, was jedoch nicht gelang.

Die verständigte Feuerwehr Ditzingen war mit vier Fahr-zeugen und 20 Wehrleuten im Einsatz und hatte das Feuer nach kurzer Zeit gelöscht. Ein Trupp unter Atemschutz löschte den Brand nach wenigen Minuten, für Nachlöscharbeiten räumte die Feuerwehr den Brandschutt aus der Wohnung. Wegen der starken Verqualmung wurde die Wohnung im ersten Obergeschoss mit einem Drucklüfter entraucht. Die beiden Bewohner brachten sich vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit. In dem Zimmer entstand bisherigen Schätzungen zufolge Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden. Während der Löscharbeiten mussten die Bewohner der direkt darüber und darunter liegenden Wohnungen kurzfristig evakuiert wer-den.
Zur Klärung der Brandursache wird noch ein Sachverständiger hinzugezogen.
Autor: Matthias Pickel am 4/20/06

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"GLÄSERNE PRODUKTION" STARTET

KREIS LUDWIGSBURG Die „Gläserne Produktion“ startet in den Sommer - 20 Betriebe lassen sich auf die Finger schauen. Vom 23. April an: heimische Lebensmittel-Qualität zum Kennenlernen und zum Kosten. „Gläserne Produktion – gut zu wissen, was man isst und trinkt“ – seit 16 Jahren gibt es diese Aktion des Landes, an der sich Betriebe aus dem Landkreis Ludwigsburg und der Stadt Stuttgart auch in diesem Jahr wieder beteiligen.

20 Betriebe aus den Bereichen Landwirtschaft, Garten- und Weinbau sowie der Nahrungs- und Getränkebranche öffnen jeweils an einem oder mehreren Tagen im Laufe des Sommers ihre Betriebsstätten. Darunter ist auch ein landwirtschaftlicher Betrieb mit einem neuen Betriebszweig: einer Biogasanlage, die nachwachsende Rohstoffe vom Acker verwertet und daraus Strom und Heizungswärme erzeugt. „Die Gläserne Produktion unterstütze ich begeistert“, stellt Landrat Dr. Rainer Haas fest. „Sie ist bestens geeignet ist, die Selbstvermarktung zu fördern. Die Besucher können die Betriebsabläufe beobachten und erleben die Produktion der Nahrungsmittel. Das stärkt das Vertrauen in die hochwertigen Produkte aus unserem Landkreis.“

In den meisten beteiligten Betrieben werden auch informative Programmpunkte angeboten, und es gibt die Möglichkeit, auf Vespertellern oder als Mittagsmahlzeit die Produkte des Betriebes zu probieren. Damit soll – so die erklärte Absicht aller Beteiligten - das Vertrauen der Verbraucher zur heimischen Land- und Ernährungswirtschaft gestärkt und das Verständnis zwischen Kunden und Produzenten gefördert werden. Die Aktion beginnt am Sonntag, dem 23. April, um 11 Uhr mit der Öffnung der Gärtnerei Peter Bürkle, Markgröninger Weg 11, in Remseck-Aldingen und wird am Sonntag, dem 30. April, um 11 Uhr und am Montag, dem 1. Mai, um 11 Uhr mit der Öffnung der Gärtnerei Munder, Masurenstraße 31, in Stuttgart Bad Cannstatt fortgesetzt. Beide Betriebe zeigen neben ihrer Produktion eine umfangreiche Ausstellung von Beet- und Balkonpflanzen, Musterbepflanzungen und Schnittblumen sowie die Produktion und Verarbeitung von Sträußen und Gestecken. Die Betriebsleiter stehen mit Tipps für Pflege und Pflanzenschutzmaßnahmen zur Verfügung. Die Anfahrtswege zu den Betrieben sind mit Hinweisschildern „Gläserne Produktion“ gekennzeichnet. In den Rathäusern, bei der Bürger-Information im Ludwigsburger Kreishaus und beim Ernährungszentrum Mittlerer Neckar in Ludwigsburg gibt es Faltblätter mit Informationen über alle in diesem Jahr geplanten Betriebsöffnungen. Diese Infos findet man auch auf der Internetseite www.ludwigsburg.landwirtschaft-bw.de. Die aktuellen Betriebsöffnungen werden auch in den Zeitungen und Gemeindeblättern veröffentlicht.
Autor: Matthias Pickel am 4/19/06

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ZWEI SCHWERE UNFÄLLE AM DIENSTAG FRÜH

TAMM/MUNDELSHEIM Tödlicher Verkehrsunfall zwischen Mundelsheim und Ottmarsheim - Zu einem Unfall mit tödlichem Ausgang kam es am Montag gegen 21.15 Uhr auf der Landesstraße 1115. Zu diesem war es gekommen, nach dem der 49 Jahre alte Fahrer einer Pferdekutsche nach einer Ausfahrt auf dem Gelände eines Reiterhofs drehte. Hierbei stießen die Räder gegen den Anhänger eines Traktors, wobei durch das entstandene Geräusch die Pferde scheuten.

Zunächst stürzte der 49-Jährige vom Kutschbock und kurze Zeit später seine 33-jährige Mitfahrerin. Die Pferde galoppierten in Richtung der Ilsfelder Straße, wobei sich die Kutsche an einem Baumstumpf verfing und das Zaumzeug gelöst wurde. Die nun befreiten Pferde liefen in Richtung der Landesstraße 1115. Hier stieß das eine Pferd gegen den Mercedes eines 18-Jährigen, der zwischen Besigheim und Kirchheim unterwegs war. Das zweite Pferd prallte gegen den Opel eines 37-Jährigen, den Audi eines 26 Jahre alten Mannes und letztendlich gegen den Audi eines 32-Jährigen, die auf der Landesstraße 1115 von der Anschlussstelle der Autobahn in Richtung des Kreisverkehrs auf der Ottmarsheimer Höhe unterwegs waren. Hierbei erlitt der 32-jährige Audi-Fahrer tödliche Verletzungen, seine 25-jährige Mitfahrerin sowie die beiden im Wagen befindlichen Kinder wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der 49-jährige Fahrer der Kutsche zog sich schwere und seine 33-jährige Mitfahrerin leichte Verletzungen zu. Vor Ort befanden sich u.a. ein Notarzt sowie mehrere Rettungsfahrzeuge. Insgesamt entstand Sachschaden von über 40.000 Euro. Ein bei dem 49-Jährigen durchgeführter Atemalkoholtest verlief posi-tiv. Eine Blutprobe wurde entnommen. Die Kutsche sowie der Audi des 32-Jährigen und der Mercedes mussten abgeschleppt werden. Beide Pferde verendeten. Zur Bergung musste die Landesstraße bis gegen 23.15 Uhr voll gesperrt werden.

Schwerer Radfahrunfall auf Gemarkung Tamm

Am Dienstag gegen 05.40 Uhr war ein 26-jähriger Mercedes-Fahrer auf der Kreisstraße 1671 in Richtung der Bundesstraße 27 unterwegs. Auf Höhe der Einmündung der Carl-Benz-Straße an der dortigen Ampelanlage kam es dann zum Zusammenstoß mit einem 45-jährigen Radfahrer. Dieser wollte die Kreisstraße vermutlich aus Richtung Tamm kommend überqueren. Der Radfahrer wurde durch die Kollision zu Boden geschleudert und erlitt schwerste Kopfverletzungen. Einen Helm trug der Mann zum Unfallzeitpunkt nicht. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, bei dem Mann besteht Lebensgefahr.
Die Kreisstraße 1671 musste während der Unfallaufnahme bis gegen 07.45 Uhr voll gesperrt werden. Den bisherigen Ermittlungen zufolge, dürfte die Ampel für den Mercedes-Fahrer zum Unfallzeitpunkt Grün gezeigt haben. Zeugen insbesondere solche, die Angaben zur Ampelschaltung machen können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/ 4050, zu melden.
Autor: Matthias Pickel am 4/19/06

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EINGEKLEMMTER AUTOFAHRER BEI UNFALL

MÖGLINGEN Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in Möglingen - am Dienstag gegen 16.50 Uhr befuhr ein 77-jähriger Opel Astra Fahrer die Hohen-zollernstraße und wollte nach links in die Hohenstaufenstraße abbiegen. Hierbei übersah er einen entgegenkommenden, in Richtung der Ludwigsburger Straße fahrenden 47-jährigen Lkw Fahrer.

Beim Zusammenstoß wurde der Opel Fahrer in sei-nem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Freiwillige Feuerwehr Möglingen, welche mit 2 Fahrzeugen und 17 Mann vor Ort war, befreit werden. Der 77-Jährige wurde notärztlich versorgt und kam mit einem Rettungswagen schwer verletzt in ein Krankenhaus. Der Lkw, bei dem durch das Unfallgeschehen das linke Vorderrad abgerissen worden war, kam links der Straße in einer Böschung zum Stehen und musste durch ein Spezialbergefahrzeug geborgen und abgeschleppt werden. Beim Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden von rund 15.000 Euro. Zur Unfallaufnahme und Verkehrsregelung waren zwei Streifenwagenbesatzungen eingesetz

Autor: Matthias Pickel am 4/19/06

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HEIMERDINGER BAHNÜBERGANG WIRD SANIERT

HEIMERDINGEN Bahnübergang Heimerdingen wird saniert - Koordinierter Ausbau von Gleisen und Straße in zweiter Jahreshälfte 2006 vorgesehen. "Teststrecke für Geländewagen" gehört noch zu den freundlicheren Umschreibungen des Heimerdinger Bahnübergangs im Zuge der Feuerbacher Straße (L 1177). Die Überfahrt über die Gleise der Strohgäubahn ist wegen der Straßenschäden seit Jahren nur mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit möglich, was für die Anwohner dieses Teils der stark befahrenen Ortsdurchfahrt erhöhte Lärmbelästigungen durch abbremsende bzw. am Berg wieder anfahrende Fahrzeuge führt.

Hinzu kommen die Geräusche, die insbesondere LKWs mit Anhängern beim Überfahren dieses desolaten Straßenstück verursachen. Als besonders problematisch für die Bemühungen der Stadt um eine Verbesserung hat sich dabei in der Vergangenheit erwiesen, dass nur im Zusammenwirken zwischen dem Betreiber der Strohgäubahn, der Württembergischen Eisenbahngesellschaft (WEG) und dem Land Baden-Württemberg als Straßenbaulastträgerin eine umfassende Sanierung möglich ist.

"Ich bin froh und erleichtert, dass der seit langem notwendige Ausbau des Bahnüberganges in Heimerdingen nun endlich Wirklichkeit wird" so der Ditzinger Oberbürgermeister Michael Makurath, der dieses Problem seit seinem Amtsantritt im Jahr 1999 kennt. Letzte Sicherheit gab ein Gespräch mit Ministerpräsident Günther H. Oettinger im Ditzinger Rathaus am 28. März 2006, wonach das Land als Straßenbaulastträger mit den Baumaßnahmen in diesem Jahr beginnen wird.

Bereits im Jahr 2004 wurde mit der Vereinbarung zwischen den Anliegerkommunen der Strohgäubahn, dem Landkreis Ludwigsburg und der WEG über die Finanzierung der notwendigen Investitionen in die Gleisstrecke der Strohgäubahn die Voraussetzung für die dringend erforderliche Modernisierung des Bahnübergangs geschaffen. Nachdem die WEG in diesem Jahr die Baumaßnahme am Bahnübergang Feuerbach Straße konkret eingeplant hat, erfolgte auf Drängen der Stadt Ditzingen die Koordination mit der Landesstraßenbauverwaltung, die nun zu der gemeinsamen Ausbaumaßnahme führte. Diese soll nach Angaben des Regierungspräsidiums Stuttgart in den Monaten September bis November 2006 durchgeführt werden.

Bereits Anfang des Jahres 2003 wurde mit dem Bebauungsplan "Feuerbach Straße" die Planungsgrundlage u.a. für den Ausbau der Landesstraße und des Bahnübergangs geschaffen. Neben Verbesserungen der Gehwegverbindungen und der Überquerungsmöglichkeiten für Fußgänger sieht der Plan einen Ausbau der Kurvenführung und der Anschlüsse des angrenzenden Gewerbegebietes vor. Der notwendige Grunderwerb für die Realisierung der Straßenbaumaßnahme wurde weitestgehend von der Stadt Ditzingen übernommen, um zu einem raschen Baubeginn zu kommen, sobald die finanzielle Lage des Landes und der (WEG) dieses zulassen. Im Zuge der Ortsdurchfahrt Heimerdingen plant das Regierungspräsidium Stuttgart in Abstimmung mit der Stadt Ditzingen auch den Ausbau der Knotenpunkte "Weissacher Straße" und "Hemminger Straße". Die Ausführungsplanungen für diese beiden Kreuzungen sind abgeschlossen und der Grunderwerb durchgeführt. Ein konkreter Terminplan für diese Maßnahmen liegt derzeit noch nicht vor. OB Makurath: "Die Verkehrsbelastungen in der Ortsdurchfahrt erfordern diese Umbauten. Eine endgültige Lösung für die wachsenden Verkehrsbelastungen sind sie jedoch nicht. Die Stadt Ditzingen verfolgt deshalb die Planung für eine Umfahrung im Süden des Stadtteils Heimerdingen konsequent weiter und hält dabei den Kontakt zum Land Baden-Württemberg als Träger der Straßenbaulast."



Autor: Matthias Pickel am 4/19/06

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AUTOS FAHREN IN B10-BAUSTELLE

KORNTAL-MÜNCHINGEN Vermutlich von dem Fahrer eines Lastwagens wurde am Montagmorgen eine Warnbake gerammt und umgeworfen, die am Ende der Baustelle auf der Bundesstraße 10 in Richtung Schwieberdingen aufgestellt war. Durch die abgefräste rechte Fahrbahn gab es einen Hö-henunterschied von etwa 20 Zentimetern. Das Ende der Baustelle war durch die fehlende Warnbake und auf Grund der Dunkelheit nicht erkennbar.

Als nun kurz nach 06 Uhr mehre-re Verkehrsteilnehmer auf dem linken Fahrstreifen heranfuhren, bogen sie zu früh nach rechts und kamen auf den abgesenkten Fahrbahnbereich. Hierbei wurden insgesamt sie-ben Fahrzeuge beschädigt, wobei Sachschaden in Höhe von rund 9.000 Euro entstand. Zeugen, die Hinweise auf den Unbekannten geben können, der die Warnbake samt Be-leuchtung umfuhr, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156/ 4 35 20, in Verbindung zu setzen.
Autor: Matthias Pickel am 4/11/06

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LEANNKA SPIELT AM SONNTAG IN HEMMINGEN

HEMMINGEN "Mit Leidenschaft und Spielfreude böhmischer und mährischer Blasmusik präsentiert sich die Blaskapelle Leannka in der Gemeinschaftshalle in Hemmingen." Am kommenden Sonntag, 9.April spielt die Blaskapelle Leannka in der Hemminger Gemeinschaftshalle.

Bei zahlreichen Gastspielen und Konzertreisen, u. a. bei der „Europameisterschaft der böhmisch-mährischen Blasmusik“, ist die Blaskapelle Leannka im In- und Ausland bekannt. Ebenso ein Schmankerl sind die professionell dargebotenen humoristischen Einlagen, mit denen der bekannte Conférencier "Mulle" gekonnt durch das Programm führt. Einlass in Hemmingen ist um 17Uhr, der Beginn um 18Uhr. Weitere Infos gibt es unter http://www.leannka.de
Autor: Matthias Pickel am 4/07/06

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MANN STIRBT BEI WOHNUNGSBRAND

DITZINGEN Wohnungsbrand fordert ein Todesopfer - beim Brand in einem Mehrfamilienwohnhaus in der Ditzinger Bauernstraße kam am späten Donnerstag Abend ein 45-jähriger Bewohner ums Leben. Eine 51jährige Wohnungsnachbarin bemerkte kurz nach 21 Uhr starke Rauchentwicklung und verständigte die Feuerwehr.

Die alarmierten Kräfte trafen vier Minuten später mit acht Fahrzeugen und 41 Mann an der Einsatzstelle ein, ein Appartement im zweiten Obergeschoss stand zu diesem Zeitpunkt im Vollbrand. Ein Trupp unter Atemschutz entdeckte in den Flammen den 45jährigen, für ihn kam zu diesem Zeitpunkt bereits jede Hilfe zu spät. Die Wohnungsnachbarin brachten Feuerwehrangehörige ins Freie, sie kam mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in eine Klinik Zwölf weitere Hausbewohner retteten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr unversehrt ins Freie. Für Nachlösch- und Aufräumarbeiten blieb die Ditzinger Feuerwehr bis gegen
0:30 Uhr im Einsatz. Rettungsdienst, Notarzt und DRK-Ortsverein waren mit 15 Kräften und 5 Fahrzeugen vor Ort. Die Höhe des Schadens an Gebäude und Inventar liegt nach ersten Schätzungen bei 11.000 Euro, die Brandursache ist unbekannt. Möglicherweise hatte eine brennende Zigarette das Feuer verursacht.
Autor: Matthias Pickel am 4/07/06

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SPORTLER WERBEN FÜR DEN LANDKREIS

KREIS LUDWIGSBURG Erfolgreiche Sportler sind beste Werbung für den Landkreis - so Landrat Dr. Rainer Haas – sei genau der richtige Platz für den Verbandstag der württembergischen Leichtathleten, denn: „Unser Landkreis ist mit 9000 aktiven Leichtathleten in 35 Vereinen Hochburg der Leichtathletik.“ Und auch auf die sportliche Erfolgsbilanz der Leichtathleten könne der Landkreis stolz sein: acht deutsche, drei süddeutsche und 51 baden-württembergische Meistertitel hätten die Leichtathleten im vergangenen Jahr von Wettkämpfen in den Landkreis heimgebracht.

Und dass mit Tobias Unger auch ein Europameister und Olympia-Endlauf-Sprinter im Trikot eines Vereins aus dem Landkreis Ludwigsburg starte, kröne die Erfolgsliste. „Sport ist nicht nur der Schlüssel für einen gesunden Geist in einem gesunden Körper, sondern auch, wenn er Erfolge einfährt, beste Werbung für unseren Landkreis.“

Dass sich im gesamten Sportbereich – vor allem aber auch in der Leichtathletik – ein Trend zur Bildung von interkommunalen Gemeinschaften und Zusammenschlüssen abzeichne, sei – so Haas – sicher auch eine Folge der knapper werdenden Vereinsfinanzen, aber vor allem auch eine gute Möglichkeit, den Breiten- und den Leistungssport effektiver zu betreiben sowie jungen Leistungssportlern die bestmögliche Förderung zu bieten. Zwei der bedeutendsten Leichtathletik-Gemeinschaften seien im Landkreis Ludwigsburg zuhause: das LAZ Salamander Kornwestheim/Ludwigsburg, das im Spitzensport zu den stärksten Vereinen im WLV gehöre, und auch die LG Neckar-Enz, deren Einzugsgebiet bis in den Landkreis Heilbronn reiche, sei in der Vereinswertung des Leichtathletikverbands, insbesondere im Nachwuchsbereich, immer auf den vordersten Plätzen.

Im Landkreis Ludwigsburg würden auch eine ganze Reihe von bedeutenden Leichtathletik-Wettkämpfen ausgerichtet, sagte Haas weiter: zum Beispiel das jährliche Sportfest in Bönnigheim, das von der LG Neckar-Enz organisiert werde, vor allem aber die großen Breitensportveranstaltungen im Landkreis wie der Bietigheimer Silvesterlauf und der Ludwigsburger Citylauf, die regelmäßig Tausende Läufer auf die Beine brächten, oder der noch junge Bottwartal-Marathon, der sich in kurzer Zeit zu einem Geheimtipp in der deutschen Marathon-Szene gemausert habe.

Haas begrüßte es, dass die vom WLV-Verbandspräsidenten und Sersheimer Bürgermeister Jürgen Scholz vorgelegte Tagesordnung sich schwerpunktmäßig mit einer neuen Satzung befasse, die straffere Verbandsstrukturen bringen und die Weichen für die Anforderungen der Zukunft – zum Beispiel eine mögliche Fusion mit dem Badischen Leichtathletikverband – stellen solle. Haas: „Die Sportverbände sitzen im gleichen Boot wie die Verwaltungen in den Städten, Gemeinden und Landkreisen. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, Verwaltungsstrukturen zu vereinfachen, Bürokratie abzubauen, Entscheidungsprozesse zu verkürzen. Alles was diesem Ziel der Verschlankung dient, macht uns fit für die Zukunft!“
Autor: Matthias Pickel am 4/03/06

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