Strohgäu Magazin für Gerlingen, Hemmingen, Korntal, Münchingen, Ditzingen, Schwieberdingen, Markgröningen, Heimerdingen, Hirschlanden, Asperg, Tamm, Möglingen und Unterriexingen. Juni 2010

DIE MEISTEN WAFFEN IM KREIS ABGEGEBEN

KREIS LUDWIGSBURG Nach dem Amoklauf in Winnenden und Wendlingen im Kreis Ludwigsburg landesweit die meisten Waffen abgegeben -Landrat Dr. Rainer Haas dankt den Bürgerinnen und Bürgern. Die ordnungsgemäße Aufbewahrung von Waffen und Munition ist nach dem Amoklauf in Winnenden und Wendlingen im März 2009 in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und im Juli 2009 wurde das Waffengesetz verschärft. Die zuständigen Behörden haben jeden Waffenbesitzer aufgefordert, einen Nachweis über die Aufbewahrung von Waffen und Munition zu erbringen.

Landrat Dr. Rainer Haas hat mehrfach dazu aufgerufen, nicht mehr benötigte Waffen abzugeben – mit Erfolg: Im Landkreis Ludwigsburg sind landesweit die meisten Waffen abgegeben worden. Nach dem Amoklauf in Winnenden und Wendlingen im vergangenen Jahr haben sich im Landkreis Ludwigsburg viele Besitzer von Waffen dazu entschlossen, diese abzugeben und beim Kampfmittelbeseitigungsdienst vernichten zu lassen. Wie eine Erhebung des Innenministeriums Baden-Württemberg ergeben hat, sind im Landkreis Ludwigsburg bis Ende 2009 insgesamt 3.276 Waffen zur Vernichtung abgegeben worden – so viele wie nirgendwo sonst im Land. Landrat Haas dankt den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Ludwigsburg „für ihr vorbildliches Verhalten“ und stellt fest: „Damit ist der Landkreis Ludwigsburg noch ein Stück sicherer geworden, denn letztendlich stellt jede Waffe, die nicht sicher verwahrt wird, eine Gefahr dar.“ Die hohe Zahl abgegebener Waffen hat auch zu einem deutlichen Rückgang der Waffenbesit-zer geführt: Waren im Mai 2009 noch mehr als 5000 Waffenbesitzer beim Landratsamt Ludwigsburg registriert, sind es jetzt noch 3059 (Stand: Mai 2010).

Die Waffenbehörde im Landratsamt Ludwigsburg wird nunmehr verstärkt die korrekte und sichere Aufbewahrung der registrierten Waffen kontrollieren. Der Landrat bittet alle Waffen-besitzer hierfür um Verständnis. In erster Linie finden die Kontrollen anlassbezogen statt, also bei denjenigen, die trotz mehrfacher Aufforderung keinen Nachweis über die Aufbewahrung erbracht haben oder deren Nachweis ungenügend war. Für eine Kontrolle fällt eine Gebühr von 90 Euro an, um den Aufwand der Waffenbehörde abzudecken. Es besteht auch weiterhin die Möglichkeit, Waffen bei der zuständigen Behörde im Landratsamt zur Vernichtung abzugeben.
Autor: Matthias Pickel am 6/17/10

Share |

ÄNDERUNGEN IM S-BAHN VERKEHR IN DITZINGEN

DITZINGEN Kommendes Wochenende wird die S-Bahn-Rampe im Hauptbahnhof gesperrt. Wer am Wochenende mit der S-Bahn nach Stuttgart zum Einkaufen fährt oder mit dem VVS-Kombi-Ticket zum Stuttgarter Zeitunglauf, muss folgendes Beachten: Von Samstag, 19. Juni, 1:15 Uhr bis Montag, 21. Juni, 4:30 Uhr gibt es größere Änderungen im S-Bahn-Verkehr. Während der Rampensperrung ändert sich die Linienführung aller S-Bahn-Linien.

Deshalb müssen viele Fahrgäste im Hauptbahnhof umsteigen. Der VVS weist darauf hin, dass bis auf die S1 am Hauptbahnhof alle S-Bahn-Linien unterbrochen werden. Zwischen Hauptbahnhof und Schwabstraße pendelt eine Sonderlinie im 10-Minuten-Takt.

So fahren die S-Bahn-Linien:

S1: Kirchheim–Hauptbahnhof (oben)–Herrenberg
(ohne Halt zwischen Hauptbahnhof und Vaihingen)
S2: Nord: Hauptbahnhof (oben)–Schorndorf
Süd: Hauptbahnhof (tief)–Filderstadt
S3 Nord: Hauptbahnhof (oben)–Backnang
Süd: Hauptbahnhof (tief)–Flughafen/Messe
S4 Marbach–Feuerbach (Anschluss mit S5 oder U6
in Richtung Stadtmitte)
S5 Hauptbahnhof (oben)–Feuerbach–Bietigheim
S6: Hauptbahnhof (oben)–Weil der Stadt
mit Zusatzzügen zwischen Feuerbach und Leonberg
Sonderlinie: Hauptbahnhof (tief)–Schwabstraße

Die Reisezeit kann sich durch das zusätzliche Umsteigen am Hauptbahnhof um rund 10 Minuten verlängern. Der VVS rät: wer kann, sollte eine frühere Verbindung nutzen, um rechtzeitig am Ziel anzukommen.

Die geänderten Linien und Zeitverluste durch das Umsteigen sind in der elektronischen Fahrplanauskunft (EFA) auf www.vvs.de berücksichtigt. Am Hauptbahnhof und in Feuerbach stehen den Fahrgästen Berater der DB zur Verfügung.
Autor: Matthias Pickel am 6/16/10

Share |

CHRONIK DER STADT JETZT ONLINE

DITZINGEN Chronik der Stadt Ditzingen jetzt auch im Internetauftritt - als "Gedächtnis der Stadt" kümmert sich das Stadtarchiv nicht nur um die ältere Geschichte der Stadt. Seit 25 Jahren wertet das Stadtarchiv die lokalen Tageszeitungen nach Stadthistorischen Ereignissen aus. Der so entstehende Tageskalender wird als „Chronik der Stadt Ditzingen“ alle zwei Jahre in Form von Broschüren veröffentlicht.

Hier findet der Leser alles, was als „Ereignis“ den Weg in die Zeitung gefunden hat: Wahlergebnisse und persönliche Nachrichten, Gemeinderatsbeschlüsse und kulturelle Ereignisse und Vieles mehr. Für die, die dabei waren und für „Neubürger“ ist dies eine lebensnahe Information, die dazu beitragen kann, Entwicklungen zu verstehen. Die Ereignisse sind streng chronologisch gegliedert. Durch den Personen- bzw. Sachindex werden die Themenbereiche auch über einen längeren Zeitraum nachvollziehbar.

Um diese Quelle einem breiteren Nutzerkreis zugänglich zu machen, stellt das Stadtarchiv die Chronik jetzt online im Rahmen des Internetauftritts der Stadt Ditzingen zur Verfügung. Sie finden die „Chronik der Stadt“ als Link auf der Startseite unter www.ditzingen.de in den Hauptabschnitten der ersten Spalte links.

Empfohlener Link:  Website Stadt Ditzingen
Autor: Matthias Pickel am 6/16/10

Share |

BEWÄHRUNGSSTRAFE NACH TOD EINES FEUERWEHRMANNS

MÜNCHINGEN Nach einem tödlichen Stromunfall eines Feuerwehrmannes in Münchingen ist ein Hausbesitzer wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden. Der 53-Jährige erhielt eine neunmonatige Freiheitsstrafe, die jedoch zur Bewährung ausgesetzt wurde. Außerdem muss er 3.000Euro an die Kinder des Opfers zahlen.

Das Amtsgericht Ludwigsburg sah es als erwiesen an, dass der Hausbesitzer Steckdosen bei einer Renovierung falsch verkabelt hatte. Im Juli 2009 war es dann zu dem tödlichen Unfall gekommen, als die Korntaler Feuerwehr den Keller des Hausbesitzers nach einem Unwetter auspumpen wollte. Der Feuerwehrmann stand im Wasser, hielt die Tauchpumpe in der Hand, als der Sohn des Hausbesitzers diese an eine der Steckdosen im Haus anschloss. Augenblicklich erlitt der Feuerwehrmann einen Stromschlag, der zu einem Herzstillstand führte. Gutachter und Sachverständige führten das Unglück allein auf die falsche Verkabelung zurück, die Feuerwehrpumpe war technisch in Ordnung.
Autor: Matthias Pickel am 6/04/10

Share |

 

  Strohgäu Magazin für Gerlingen, Hemmingen, Korntal, Münchingen, Ditzingen, Schwieberdingen, Markgröningen, Heimerdingen, Hirschlanden, Asperg, Tamm, Möglingen und Unterriexingen. August 2010
Juli 2010
Juni 2010
Mai 2010
April 2010
Maerz 2010
Februar 2010
Januar 2010
Dezember 2009
November 2009
Oktober 2009
September 2009
August 2009
Juli 2009
Juni 2009
Mai 2009
April 2009
Maerz 2009
Februar 2009
Januar 2009
Dezember 2008
November 2008
Oktober 2008
Juli 2008
Juni 2008
Mai 2008
Maerz 2008
Februar 2008
Januar 2008
Dezember 2007
November 2007
Oktober 2007
September 2007
August 2007
Juli 2007
Juni 2007
Mai 2007
April 2007
Februar 2007
Januar 2007
Dezember 2006
November 2006
Oktober 2006
September 2006
August 2006
Juli 2006
Juni 2006
Mai 2006
April 2006
Maerz 2006
Februar 2006
Januar 2006
Dezember 2005
November 2005
Oktober 2005
September 2005
August 2005
Juli 2005
Juni 2005
Mai 2005
April 2005
Maerz 2005
Februar 2005
Januar 2005
Dezember 2004
November 2004
Oktober 2004
September 2004
August 2004
Juli 2004
Juni 2004
Mai 2004
April 2004
Maerz 2004
Februar 2004
Januar 2004
Dezember 2003
November 2003
Oktober 2003
September 2003
August 2003
Juli 2003
Juni 2003
Mai 2003
April 2003
Maerz 2003
Februar 2003
Januar 2003
Dezember 2002
November 2002
Oktober 2002
September 2002
August 2002
Juli 2002
Juni 2002
Mai 2002
April 2002
Maerz 2002
Februar 2002
Januar 2002
Dezember 2001
November 2001
Oktober 2001
September 2001
August 2001
Juli 2001
Juni 2001

 


Strohgäu Magazin
| Mittelstraße 11 | 70180 Stuttgart | http://www.strohgaeu.de | ISSN 1612-9334
Telefon 0711/46059570 | Telefax 0711/46059571 | Email redaktion@strohgaeu.de

Kontakt | Mediadaten / Impressum