Strohgäu Magazin für Gerlingen, Hemmingen, Korntal, Münchingen, Ditzingen, Schwieberdingen, Markgröningen, Heimerdingen, Hirschlanden, Asperg, Tamm, Möglingen und Unterriexingen. Juli 2009

WIEDER BANKÜBERFALL IN MÖGLINGEN

MÖGLINGEN Am Freitag wurde kurz vor 09.30 Uhr eine Bank in der Ludwigsburger Straße von zwei maskierten Männern überfallen. Einer der Täter bedrohte den 40 Jahre alten Bankangestellten mit einer Schusswaffe und forderte Bargeld. Nachdem sie mehrere zehntausend Euro erbeutet hatten, flüchteten beide Täter zu Fuß in Richtung Häckerweg.

Einer der Täter sprach mit ausländischem Akzent. Die Polizei setzte zur Fahndung mehrere Streifen und einen Polizeihubschrauber ein. Beschreibung Täter 1: Etwa 20 – 25 Jahre alt, ungefähr 170 cm groß, schlanke Figur, dunkle Au-gen, bekleidet mit schwarzem Kapuzenpulli. Beschreibung Täter 2: Etwa 20 – 25 Jahre alt, ungefähr 170 cm groß, schlanke Figur, dunkle Be-kleidung. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Ludwigsburg Tel. 07141/18-9 zu melden. Von den Tätern konnten angefügte Phantombilder gefertigt werden.
Autor: Matthias Pickel am 7/26/09

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CHEMISCHER STOFF IN WASSERKANAL EXPLODIERT

DITZINGEN Chemischer Stoff in Wasserkanal. An den Rand eines kleinen, in die Glems fließenden Wasserkanals, im Bereich der Bauernstraße, legten unbekannte Täter am Montag gegen 20.00 Uhr eine Chemikalie in Form einer kleinen etwa 12 Zentimeter langen und vier Zentimeter dicken Stange, was anschließend für größeres Aufsehen sorgte. Als diese nämlich mit Wasser in Berührung kam, fing sie zu brodeln an und es entwickelte sich eine gelbe Stichflamme, worauf eine Explosion folgte. Dadurch breitete sich ein weißer Rauch entlang des Kanals und der Glems aus. Durch die Explosion und den Rauch wurde die Bevölkerung aufmerksam und alarmierte die Feuerwehr Ditzingen, die mit sechs Fahrzeugen und 28 Wehrleuten ausrückte. Vorsorglich kam auch ein Rettungswagen vor Ort. Der unbekannte Stoff konnte im Bereich der Unterführung gesichert werden und wird derzeit von Fachleuten analysiert. Zur Verunreinigung des Gewässers kam es nicht.
Da nach dem Vorfall nicht auszuschließen war, dass sich noch weitere Mengen des Stoffes in dem Kanal befanden, wurde das Wasser gestaut und der Kanal anschließend geflutet. Weitere Explosionen gab es jedoch nicht.
Auf Grund des Einsatzes befanden sich etwa 150 Schaulustige vor Ort. Die Ermittlungen, auch nach dem Verursacher, dauern an. Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeidirektion Ludwigsburg, Arbeitsbereich Umwelt und Gewerbe, 07141/ 18-9, zu mel-den.
Autor: haschke am 7/14/09

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EIN ZEICHEN DER SOLIDARITÄT AM 15.07.

KORNTAL-MÜNCHINGEN Städtische Mitarbeiter/Innen veranstalten unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Joachim Wolf einen Mittagstisch für jedermann zugunsten der Familie des am 3. Juli getöteten Feuerwehrmannes. Fassungslosigkeit, Trauer und Sprachlosigkeit sind auch unter den Verwaltungsmitarbeitern der Stadt Korntal-Münchingen nach dem tragischen Tod des Feuerwehrmannes am 3. Juli die beherrschenden Gefühle. Als Zeichen der Solidarität und zur Unterstützung der Familie des Verstorbenen haben sich die Verwaltungsmitarbeiterinnen und –mitarbeiter – initiiert von den Kolleginnen und Kollegen des Stadtbauamtes - zusammengeschlossen und einen Mittagstisch organisiert, dessen Erlös der Familie gespendet werden wird.
Am Mittwoch, den 15.07.2009 von 12.00 bis 14.00 Uhr kann jedermann – nach vorheriger Anmeldung – im Widdumhof Münchingen am Mittagstisch teilnehmen. Für 5 Euro gibt es Maultaschen mit Kartoffelsalat und ein Getränk. Die Maultaschen werden von den ortsansässigen Metzgereien Schwarz, Blum, Lauster und Stirner-Sinn sowie der Fa. Bürger gespendet. Brühe und weitere Zutaten spendet die Fa. Edeka Korntal. Die Kartoffeln werden von den ortsansässigen Landwirten Sibylle und Hermann Hönes, die mit ihren Stand auch auf dem wöchentlichen Wochemarkt in Münchingen und Korntal vertreten sind, gespendet. Petra Seefried, Partyservice Seefried Münchingen, bereitet die Kartoffelsalate zu. Die Fa. Metro spendet Servietten und Kartoffelsalat. Die Getränke spendet die Fa. Getränke Heck aus Münchingen.
Der Erlös dieses Mittagstisches soll die Familie des getöteten Feuerwehrmannes in ihrer Notlage unterstützen.

KEINE ANMELDUNG MEHR MÖGLICH - ALLE PLÄTZE AUSGEBUCHT!
Autor: haschke am 7/14/09

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AUSBAU DER EIGENWASSERRESSOUCEN

KORNTAL-MÜNCHINGEN Strohgäu-Wasserversorgung baut neue Aufbereitungsanlage im Wasserwerk Strudelbachtal. Erhalt und Ausbau eigener Infrastruktur beschlossen.
Die Mitglieder des Zweckverbands Strohgäu-Wasserversorgung (ZV Strowa) haben in ihrer Verbandsversammlung am Dienstag, 7. Juli 2009, einstimmig den Beschluss zum Erhalt der jetzigen Verbandsstrukturen und den Bau einer neuen Aufbereitungsanlage im Wasserwerk Strudelbachtal gefasst.
Damit haben die Verantwortlichen eine weitreichende Entscheidung für den Erhalt der eigenen Wasserförderung und den Ausbau der technischen Infrastruktur getroffen. Nicht mehr weiterverfolgt wird deshalb die bis dahin diskutierte Alternative einer Fusion mit einem der beiden Zweckwasserverbände Bodensee-Wasserversorgung (BWV) bzw. Landeswasserversorgung (LWV).
„Nach sorgfältiger Abwägung aller Faktoren kamen wir letztendlich zu der einhellig gefassten Entscheidung, die eigene Wasserversorgung beizubehalten und auszubauen“, fasst Bürgermeister und Verbandsvorsitzender Dr. Joachim Wolf aus Korntal-Münchingen den Gremienbeschluss zusammen. Wolf weiter: „Mit dieser zukunftsweisenden Entscheidung setzen wir ein Zeichen für die Eigenständigkeit der Kommunen im Strohgäu und für den Ausbau der Wasserversorgung im Sinne einer nachhaltigen Versorgungssicherheit.“
Veranlasst durch die Novellierung der Trinkwasserverordnung im Jahr 2003 und die Suche nach Effizienzpotenzialen, entstand eine Diskussion über die Zukunft des Zweckverbands Strohgäu-Wasserversorgung. Ein neu entwickeltes Konzept für den Ausbau der Eigenwasserressourcen mit Investitionen i. H. v. rd. 2,2 Mio. € in eine neue Aufbereitungsanlage konnte letztendlich alle politischen Entscheidungsträger überzeugen. „Wir haben dadurch auch zusätzliches Kooperationspotenzial bei der Gemeinde Eberdingen erschließen können, wodurch die Gesamteffizienz der geplanten Maßnahmen deutlich gesteigert werden kann“, fasst Wolf zusammen. Somit entsteht eine nicht zu unterschätzende Win-Win-Situation für alle am Zweckverband beteiligten Gemeinden.
Im Ergebnis folgen die Verbandsmitglieder mit ihrer Entscheidung einem hydrogeologischen Gutachten, das von einem unabhängigen Gutachter erstellt wurde. Danach können aus den Quellen und Brunnen des Strudelbachtals bis zu 990.000 m³ Wasser im Jahr entnommen werden. Die EnBW Regional AG, in deren Hände die technische Betriebsführung des Zweckverbands liegt, untersuchte zusätzlich das Optimierungspotenzial für die Wasseraufbereitung, um die gesetzlichen Anforderungen der Trinkwasserverordnung zukünftig kostengünstig erfüllen zu können. „Der starke Kalkgehalt und die Qualität des Quellwassers kann mit einer modernen Membran-Filtrationsanlage künftig deutlich reduziert und verbessert werden“, erläutert der technische Betriebsleiter Hermann Löhner. In einem separaten Gutachten wird die Wirtschaftlichkeit der Investition zwar bestätigt; der Wasserpreis wird sich jedoch trotzdem durch die jetzt beschlossenen Maßnahmen mittelfristig um 4 – 5 Ct./m³ Wasser erhöhen.
Die Strohgäu-Wasserversorgung versorgt die Haushalte von rund 34.000 Bürgern in Korntal-Münchingen, Hemmingen, die Ditzinger Stadtteile Schöckingen und Heimerdingen, den Eberdinger Ortsteil Hochdorf sowie zum geringen Teil Stuttgart mit ca. 2.000.000 Kubikmeter Trinkwasser pro Jahr.
Autor: haschke am 7/11/09

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SCHWERER VERKEHRSUNFALL IN REMSECK

REMSECK Eine 22 Jahre alte Ford-Fahrerin und ein 51-jähriger Toyota-Fahrer fuhren heute gegen16.45 Uhr in Remseck auf Höhe der Stadtbahn-Endhaltestelle auf der Landesstraße 1100 in Richtung Stuttgart. Die Landesstraße ist in diesem Bereich noch kurz 2-spurig. Kurz vor der Verengung auf einen Fahrstreifen wollte die 22-Jährige auf den rechten Fahrstreifen wechseln.

Sie streifte dabei jedoch mit dem hinteren rechten Kotflügel die vordere linke Seite des Toyotas. Dadurch verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und schleuderte zunächst nach rechts gegen den Bordstein. Von dort schleuderte sie nach links zurück und streifte dort zunächst den entgegenkommenden Lkw eines 47-Jährigen. Anschließend prallte sie frontal auf den dahinter fahrenden Polo einer 32-Jährigen. Die Fahrerinnen dieser beiden Fahrzeuge wurden hierbei glücklicherweise nur leicht verletzt. Der insgesamt entstandene Sachschaden belief sich auf ungefähr 25.000 Euro. Da zum Unfallhergang widersprüchliche Angaben vorliegen werden Zeugen gesucht, welche sich bitte beim Polizeirevier Kornwestheim, Telefon 07154/13130, melden sollen. Die Freiwillige Feuerwehr Remseck wurde vorsorglich alarmiert und war mit 4 Fahrzeugen und 20 Mann im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 2 Fahrzeugen im Einsatz. Die Landesstraße 1100 musste für die Dauer der Unfallaufnahme bis etwa 17.30 Uhr in beide Richtungen voll gesperrt werden.
Autor: Matthias Pickel am 7/10/09

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SIRENEN HEULEN AM MITTWOCH ZUR PROBE

KREIS LUDWIGSBURG Eine Minute lang werden am Mittwoch, 8. Juli, um 10 Uhr in den meisten Gemeinden des Landkreises Sirenen zu hören sein. Das Landratsamt hat diese Sirenenprobe angeordnet, um die Funktionsfähigkeit des Alarmierungsnetzes im Katastrophenfall zu testen. Die Sirenenprobe findet ein Mal pro Jahr statt.

Punkt 10 Uhr werden 92 Sirenen im Landkreis eingeschaltet: "Eine Minute Heulton" heißt das Signal, das im Ernstfall sagt: Schalten Sie sofort Ihr Rundfunkgerät ein und warten Sie auf weitere Informationen oder Anweisungen, die von allen lokalen und regionalen Rundfunksendern ausgestrahlt werden. Mit diesem Signal sollen bei großen Schadensfällen und Katastrophen die Menschen in den Gemeinden gewarnt werden. Zuständig für solche Warnungen sind die Rathäuser als örtliche Polizeibehörden. Wenn mehrere Gemeinden oder gar der ganze Landkreis betroffen sind, wird der Alarm vom Katastrophenschutz im Kreishaus ausgelöst. Einige Städte und Gemeinden im Landkreis haben allerdings keine Sirenen mehr: Ludwigsburg, Kornwestheim, Korntal-Münchingen, Marbach, Vaihingen, Ditzingen, Freiberg und Oberstenfeld (außer Gronau und Prevorst) sowie die Bietigheim-Bissinger Ortsteile Bissingen und Untermberg. Eberdingen ist mit seinen Sirenen nicht ans allgemeine Katastrophenalarm-Netz angeschlossen, sondern kann sie nur für die örtliche Feuerwehralarmierung einsetzen.
Autor: Matthias Pickel am 7/07/09

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UNWETTER FORDERN IM LANDKREIS ZWEI TOTE

KORNTAL-MÜNCHINGEN/AFFALTERBACH Frau durch Blitzschlag tödlich verletzt, 33 Jahre alter Feuerwehrmann im Einsatz gestorben - eine 46 Jahre alte Frau wurde am Freitag gegen 17:30 Uhr durch einen Blitzschlag tödlich verletzt. Die Frau hielt sich während einem Gewitter an einem Hundezwinger vor dem Haus auf, als ein Blitz in einen Baum neben dem Zwinger einschlug und die Frau tödlich verletzte.

Nachdem der Keller eines Wohnhauses in der Stuttgarter Straße im Ortsteil Münchingen durch die starken Regenfälle vollgelaufen war, wurde die freiwillige Feuerwehr Münchingen am Freitag gegen 21:00 Uhr zum Abpumpen des Wassers eingesetzt. Während der Inbetriebnahme einer Wasserpumpe erlitt ein neben der Pumpe stehender 33 Jahre alter Feuerwehrmann einen tödlichen Stromschlag. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Ludwigsburg zum genauen Unfallhergang dauern an.
Autor: Matthias Pickel am 7/04/09

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